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Hans Salomon mit Horst Hausleitner: Jazz, Frauen und wieder Jazz 

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Martin Bruny am Donnerstag, den 6. März 2014     · Filed under Rezensionen, Bücher, 2014


Der Wiener Saxofonist Hans Salomon komponierte, arrangierte für Art Farmer und Toots Thielemans, spielte mit Louis Armstrong, Ray Charles und Sarah Vaughan – mit dem Hit „Wia a Glock’n“, den er für Marianne Mendt komponierte, löste er die Austropop-Welle aus. Für die Entwicklung des Musicalgenres in Wien erlangte Salomon als Mitglied des 1955 gegründeten „Orchesters Johannes Fehring“ Bedeutung. In der All-Star-Big-Band spielten u. a. Joe Zawinul, Erich Kleinschuster oder Robert Opratko, im Wiener Volksgarten begeisterte die Formation oft bis zu 2500 Zuschauer – Gilbert Bécaud, Ella Fitzgerald u. a. begleitete sie auf Tourneen. Diese Big Band engagierte Rolf Kutschera 1965, um für seine Musicalpläne am Theater an der Wien über einen passenden Klangkörper zu verfügen.

Horst Hausleitner, der Hans Salomons privates und berufliches Leben in Buchform brachte, ist seit 1987 Mitglied des Orchesters der VBW und Autor zweier Bücher, in denen er über seine Erlebnisse in Afrika berichtet. Salomon und Hausleitner verbindet ihre Tätigkeit im Orchester der VBW. Doch seit wann gibt es eigentlich dieses Orchester? Das ist eines der Themen der vorliegenden Biografie. .... weiterlesen (gesamte Rezension)



KIFARU: Alfred Fikota schrieb: 2012-01-20 23:26:08

Vom Himmel in die Hölle, oder eine ICH-findung der besonderen Art im Ambiente des boomenden Safaritourismus. Geschickt verpackte Bewältigung einer Krise in der Mitte des Lebens, die jeden treffen kann. Da Männer selten, bis gar nicht darüber reden, schon gar nicht darüber schreiben, meine größte Hochachtung für die Ehrlichkeit. Dabei fällt sehr angenehm das fehlen von Gefühlsduselei und der ironische Umgang mit Selbstmitleid auf. Ein sympathischer Antiheld, umgeben von ebensolchen Antihelden, die alle ursprünglich ausgezogen waren, die große Welt zu entdecken und letztendlich, dem Alkohol verfallen, in der Fremde um Anerkennung, Freundschaft und Erfolg buhlen. Spannend, informativ, humorvoll, tragisch und, das hätten wir alle gern - Happy End?



KIFARU: Otto Hablit schrieb: 2012-01-02 23:26:06

Das zweite Buch nun von Horst Hausleitner. Gefesselt nicht nur allein von der Geschichte an sich, "schuld" war auch der erfrischende, kurzweilige Schreibstil des Autors, der mich seine Geschichte in nur zwei Tagen erleben ließ. Charlie Chaplins rührende und so wichtige Worte, oder auch "unsereinem" wenig bekannte historische Kolonialgeschichte sind pikante Würze und bereichern nur als Beigabe diese spannende Erzählung vom Aufbau bis zum Ausklang wie ein perfekt arrangiertes Musikstück. Das verwundert nicht, wenn man weiß, dass der Autor selbst ein großartiger und erfahrener Musiker ist.
Es ist ein Privileg, sein Dasein von einer anderen Perspektive aus betrachten zu können. Man muss deswegen nicht wirklich "aussteigen" wie Horst.Auf wesentliche Dinge beschränkt für kleine Erfolge dankbar sein, Ehrfurcht und Demut lernend unter der grandiosen aber nicht immer freundlich gesonnenen Kulisse Ost-Afrikas, ermöglichen dem geneigten Leser allerdings nachdenklich Parallelen zu sich selbst zu ziehen.
Einmal Höhenflug und einmal tief am Boden - was eben der Fluß des Lebens für jeden von uns inszeniert, bis Körper, Geist und Seele zueinander finden. Ein Buch, das die Liebe, Hingabe und eben das Leben selbst feiert!


KIFARU: Caroline Pflanzer schrieb: 2011-12-27 23:26:04

Ich habe von dem Autor Horst Hausleitner das Buch Farasi 5000 Kilometer mit dem Pferd durch Afrika gelesen und nun seine lang erwartete Nachfolgegeschichte "Kifaru Endstation Afrika" in einem Rutsch durchgelesen. Wieder hat er es geschafft, mich zu fesseln. Man darf sich allerdings keine Fortsetzung von Farasi erwarten, denn es geht ums Auswandern! Unter dem Motto - und was danach passierte! Man erfährt kurioses aus der Deutsch-Ostafrikanischen Kolonialgeschichte und die sehr persönlichen Ansichten und Erfahrungen des Autors, die er machte, als er mit seiner Partnerin seine Heimat Österreich verlässt, um als Quereinsteiger in Tansania fusszufassen. Ein Musiker und eine Schauspielerin, die ein Safarihotel leiten. Man ahnt natürlich, dass das nicht gut gehen kann, wird aber von einigen unvorhersehbaren Wendungen überrascht. Ein Leseabenteuer, bei dem man alle Höhen und Tiefen miterlebt und mit den Protagonisten, die letztendlich an sich selbst scheitern, mitfühlt. Das Leben schreibt wahrlich die besten Geschichten und Hausleitner würzt sie noch mit Humor und Lebensweisheit. Intrigen a`la Denver Clan, Heimweh oder die Selbstidentifikation sind ein eben so großes Thema, wie Liebe und Freundschaft und der Verlust der Existenzgrundlagen. Zwischendurch hatte ich das Gefühl einen Roman zu lesen. Auch wenn man das erste Buch nicht kennt, kann man Kifaru wahrscheinlich getrost lesen. Aber da die persönliche Geschichte in Farasi etwas zu kurz kam, bildet Kifaru nun die ideale Ergänzung und es wird zu einer runden Sache. Nicht zu empfehlen als Leitfaden zum Auswandern aber für Auswanderungswillige vielleicht ein Denkanstoß seine Pläne noch einmal zu überdenken. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung.


FARASI: Bewertung von Dr. Sebastian Klug aus Stuttgart am 28.03.2008

Es gibt Leute, die sitzen vor dem Fernseher und sehen anderen beim Leben zu. Es gibt aber auch Menschen, und zu diesen scheint der Autor Horst Hausleitner zu gehören, die sich hineinstürzen, die den Mut haben etwas zu riskieren, die sich das, was normalerweise im Fernsehen gezeitgt wird, genauer ansehen - aus Interesse, aus Abenteuerlust, auf der Such nach sich selbst, um zu verstehen. Es gibt keine Guten und keine Bösen. Es ist, wie es ist. Dieses Gefühl hatte ich beim Lesen von FARASI. Das heißt nicht, dass man es den beiden so nachmachen müsste, aber es regt zumindest zum Nachdenken an, diverse Dinge, die unsere zivilisierte, übertechnisierte Welt, in der die Macht vom Konsum gesteuert ist, zu hinterfragen. Ein spannender Bericht, farbig geschildert, - ich hätte mir vielleicht noch mehr Information gewünscht. Woher der Titel FARASI kommt, kann man sehr leicht überlesen- es gibt auch keine Fußnote. Die am Bucheinband verwendete Formulierung "von 500 Wilden gesteinigt" erscheint mir etwas unglücklich gewählt, lässt aus dem Zusammenhang gerissen den Anflug von Respektlosigkeit gegenüber anderen Völkern aufkommen, ist aber im Text der Situation angepasst und enspricht der psychischen Verfassung der Abenteuerer zu diesem Zeitpunkt. Dadurch bleibt die Authentizität gewahrt und es erfolgt keine Beschönigung zugunsten der Protagonisten. Ich habe mit Reiten nichts am Hut, kann mir jetzt aber gut vorstellen, dass man davon süchtig werden kann. Nach Afrika reise ich dennoch lieber hinter geschützten Blechwänden um mich herum. Ich empfehle dieses Buch mit 4 Sternen weiter.


FARASI: Bewertung von Volker Korten aus Berlin am 04.03.2008

Tolle spannende Geschichte,
es geht um Verwirklichung von Träumen, darum, sich selbst und die Welt besser verstehen zu ler
nen, um Mut, Einsicht und die Zerbechlichkeit des Lebens - letztendlich gelingt das große Abenteuer, aber die Abenteurer haben sich verändert. Genau diese Veränderung macht das Lesevergnügen dieser ungewöhnlichen Unternehmung aus. Mit feiner Klinge beschreibt Horst Hausleitner den 5000 Kilometer langen Ritt von Südafrika duch 5 Länder Afrikas nach Kenia. Von Hochgefühlen bis zur Verrohung der Protagonisten erstreckt sich ein ausgewogener Spannungsbogen, der sich bis zur letzten Seite steigert. Da sich der Aufbau der Geschichte durch die Chronologie ergibt, erspart sich der Autor Zeitsprünge, was die Nachvollziehbarkeit fördert. Ein gelungener Abenteuerbericht, der nicht von einem Berufsabenteurer, sondern von einem Musiker geschreiben wurde. und vielleicht gerade deshalb "stimmig" ist. Absolut weiterzuempfehlen, obwohl die Reise genau genommen ja niemanden nützt und es sich um ein Privatvergnügen handelte, aber ... wem nützte schon die Mondlandung - spannend war es allemal.